Eichendorffbank

51°30'25.67" N, 11°57'33.63" E

Ławka Eichendorffa

Die Eichendorffbank im Klausberggebirge, nördlich von Halle, ist ein Denkmal, das dem Dichter Joseph von Eichendorff gewidmet ist, der hier in den Jahren 1805–1806 studierte. Inspiriert von seiner Begeisterung für die Hallesche Landschaft schrieb er hier sein berühmtes Gedicht „Bei Halle“, dessen erste Strophen in die Obelisken der Bank eingraviert sind. Die Bank bietet einen schönen Blick auf die Saale und die Burg Giebichenstein und ist ein Ort regelmäßiger Veranstaltungen, wie der Eichendorff-Geburtstagsfeier und des Frühlingssingen.

Bei Halle

Da steht eine Burg überm Tale
Und schaut in den Strom hinein,
Das ist die fröhliche Saale,
Das ist der Giebichenstein.

Da hab ich so oft gestanden,
Es blühten Täler und Höhn,
Und seitdem in allen Landen
Sah ich nimmer die Welt so schön!

Durchs Grün da Gesänge schallten,
Von Rossen, zu Lust und Streit,
Schauten viel schlanke Gestalten,
Gleich wie in der Ritterzeit.

Wir waren die fahrenden Ritter,
Eine Burg war noch jedes Haus,
Es schaute durchs Blumengitter
Manch schönes Fräulein heraus.

Das Fräulein ist alt geworden,
Und unter Philistern umher
Zerstreut ist der Ritterorden,
Kennt keiner den andern mehr.

Auf dem verfallenen Schlosse,
Wie der Burggeist, halb im Traum,
Steh ich jetzt ohne Genossen
Und kenne die Gegend kaum.

Und Lieder und Lust und Schmerzen,
Wie liegen sie nun so weit —
O Jugend, wie tut im Herzen
Mir deine Schönheit so leid.


Eichendorffbank w Górach Klausberg, na północ od Halle, to pomnik poświęcony poecie Josephowi von Eichendorffowi, który studiował tu w latach 1805-1806. Zainspirowany entuzjazmem dla krajobrazu Halle, napisał tu swój słynny wiersz „Bei Halle”, którego pierwsze strofy wyryte są w obeliskach ławki. Ławka oferuje piękny widok na Saale i zamek Giebichenstein i jest miejscem regularnych wydarzeń, takich jak urodzinowe święto Eichendorffa i wiosenne śpiewy.